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Akkus

Akku-Special: Typen und Tipps (Aus: "Telekom-Presse" http://www.telekom-presse.at )

Welche Arten es gibt, was man beim Kauf beachten sollte und wie Akkus mit der richtigen Pflege länger halten. Ein Überblick.

Typenschau
Die gängigsten Energiezellen sind der NiCd- (Nickel-Cadmium), NiMH - (Nickel-Metallhydrid) und der LiIon- (Lithium-Ionen) Akku. Eine Weiterentwicklung des LiIon-Typs ist der Lithium-Polymer-Akku. Dieser findet in Geräten wie Notebooks, Handys, Digicams und Audio-Playern Verwendung.

LiIon-Akkus kommen meist in Mobiltelefonen, Notebooks oder Camcordern zum Einsatz und zeichnen sich durch hohe Lebensdauer und Leistung sowie geringes Gewicht aus. Die Lithium-Polymer-Batterie ist eine Weiterentwicklung des LiIon-Akkus. Sie ist aufgrund der Materialbeschaffenheit kleiner und liefert mehr Energie. So kann sie in Geräten mit besonders schmaler Bauweise eingesetzt werden. Wegen der hohen Herstellungskosten ist der Polymer-Akku jedoch noch nicht weit verbreitet.

NiCd-Zellen stellen aufgrund der Verwendung des Schwermetalls Cadmium eine Belastung für die Umwelt dar und sollten nicht mehr eingesetzt werden. Viele Hersteller haben darauf bereits reagiert und ersetzen Cadmium durch Metallhydrid. Bei NiCd-Akkus tritt außerdem der sogenannte Memory-Effekt auf. Wird die Batterie aufgeladen, bevor sie sich vollständig entladen konnte, bilden sich Cadmiumkristalle. Eine zweite Ladestufe entsteht, die im Akku von nun an als Endladezustand gespeichert ist. Die vollständige Kapazität kann nicht mehr ausgeschöpft werden. Damit geht dem Akku schneller der Saft aus. NiCd-Akkus sollten daher öfter vollständig entladen werden.

NiMH-Akkus sind umweltfreundlicher, da sie keine Schwermetalle wie Cadmium oder Blei enthalten, und können aufgrund der gleichen Leistung wie NiCd in den selben Geräten verwendet werden, zum Beispiel in Digicams und Audio-Playern. Die Akkus sind in verschiedenen Baugrößen (A, AAA, Mignon usw.) erhältlich. Beim NiMH-Akku gibt es zwar keinen Memory-, dafür einen Lazy-Battery-Effekt, der die gleichen Auswirkungen hat, jedoch nicht so schnell auftritt.

Im Batterielexikon des Herstellers Varta findet man weitere Begriffserklärungen.

Pflegetipps
Damit man nicht schon nach einigen Monaten einen neuen Akku kaufen muss, gilt es einige Regeln zu beachten. Bei Notebooks sollte man den Akku immer herausnehmen, wenn man mit dem Gerät am Stromnetz arbeitet. Der permanente Netzbetrieb kann zu Überhitzung führen und die Ladezyklen verkürzen. Will man den Akku vorübergehend lagern, sollte man ihn zu zwei Drittel aufladen. Der Lagerort sollte kühl und trocken sein. Von Zeit zu Zeit muss der Ladezustand überprüft werden, denn ausgebaute Akkus verlieren ebenfalls Strom.

Auch zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können schaden. So sollte der Akku immer bei Zimmertemperatur aufgeladen werden. Im Winter sollten Geräte wie Handys oder MP3-Player vor allzu großer Kälte geschützt werden. Nicht nur die Elektronik leidet, sondern auch die Batterie. Fällt der Akku bei Kälte einmal aus, kann man durch Aufwärmen am Körper (z.B. mit den Händen warm rubbeln) noch ein paar Minuten erreichen.

Bei den meisten Notebooks und PDAs gibt es Energiesparfunktionen. Diese sollten auf jeden Fall genutzt werden. Auch eine Reduktion der Helligkeit bei Displays von Notebooks oder PDAs bringt eine Energieersparnis.

Achtung beim Kauf
Leider halten auch die besten Akkus nicht ewig. Das sollte man vor allem beim Kauf von Geräten wie Digitalkameras oder Audio-Playern beachten. Ist der Akku fix eingebaut, kann man nach einiger Zeit eine böse Überraschung erleben. Denn dann muss das Gerät zum Hersteller gebracht werden, der den Akkutausch vornimmt und das kann extrem teuer werden. So kommt es schon mal vor, dass der Akkutausch fast die Hälfte des Kaufpreises ausmacht.

Der Akku kann je nach Typ auf verschiedene Arten aufgeladen werden. Bei den meisten Geräten wird das Netzkabel direkt angeschlossen. Bei NiCd und NiMH-Akkus (Bauweise AA, AAA) muss meistens ein externes Ladegerät verwendet werden. Einige MP3-Player und Digicams können nur über den USB-Anschluss des PCs aufgeladen werden. So muss bei jedem Ladevorgang auch der Computer eingeschalten sein.

Es ist außerdem ratsam immer Originalzubehör und nur die vom Gerätehersteller empfohlenen Akku-Typen zu verwenden. Akkus minderer Qualität können unter Umständen schmelzen oder explodieren.

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