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Glasfaser

Signalübertragung
mit Glasfaser-Kabel:

Lichtwellenleiter (Abk.: LWL) oder Lichtleitkabel (LLK) sind aus Lichtleitern bestehende oder zusammengesetzte, teilweise konfektionierte, mit Steckverbindungen versehene Kabel und Leitungen zur Übertragung von Licht im sichtbaren sowie ultravioletten oder infraroten Bereich.

Lichtleitkabel bilden mehr oder weniger stark biegsame Verbindungen zur Übertragung optischer Signale oder auch hoher optischer Strahlungsleistungen.

Die verwendeten Lichtleiter, in denen die Strahlung fortgeleitet wird, bestehen je nach Anwendung aus Mineralglas (meist Kieselglas bzw. Quarzglas, d. h. reines Siliciumdioxid (SiO2)) oder organischem Glas (Kunststoff).

Physikalisch gesehen handelt es sich dabei um dielektrische Wellenleiter.

Lichtwellenleiter kommen heute vor allem in folgenden Bereichen zum Einsatz:

* VGA-, DVI-Signale werden verschlüsselt über große Strecken übertragen
* als Übertragungsmedium für leitungsgebundene Telekommunikationsverfahren (Glasfaserkabel)
* zur Übertragung von Energie: Lichtleitkabel für Laserstrahlung zur Materialbearbeitung und in der Medizin
* für Beleuchtungs- und Abbildungszwecke: Mikroskopbeleuchtungen, Endoskope, Dekoration
* in der Messtechnik, z. B. bei Infrarotthermometern und Spektrometern

(aus Wikipedia)

Faserstärken- und -arten:

Der Faserkern weist einen Querschnitt von 9µm, 50µm oder 62,5µm auf. Die Stärke der Beschichtung liegt bei 125/250µm und wird bei der Bezeichnung der Glasfaserkabel mit angegeben, z.B. “9/125µm”.

9/125µm sind Singlemode (Monomode) Fasern und werden für lange Distanzen eingesetzt, 50µm und 62,5µm hingegen in Gebäuden und für Kurzstrecken, bei diesen Faserstärken spricht man von Multimode. Die 62,5µm Glasfaser ist in Europa seltener anzutreffen, kommt aber in Nordamerika noch häufiger zum Einsatz.
Als Multimodefaser sollte man die 50/125µm Faser bei Neuverkabelung vorziehen, diese ist auf heutige Netzwerke hin optimiert und erzielt eine höhere Reichweite.

Neben der Faserstärke spielt auch die Faserqualität eine wichtige Rolle hinsichtlich der maximal möglichen Reichweite. Die Bezeichnungen und deren Eigenschaften sind nach DIN EN 50173-1 und IEC/ISO 11801 genormt.
Die Multimode-Faser trägt die Zusatzbezeichnung OM1, OM2 oder OM3, Singlemode OS1 und OS2 (www.glasfaserinfo.de )

Vorteile:
hohe Übertragungsraten bis Gigabit/Terrabit
sehr große Reichweiten durch geringe Dämpfung (bis mehrere 100 km)
kein Nebensprechen
keine Interferenz durch elektr. oder elektromagn. Felder
keine Erdung nötig
keine Funkenbildung (explosionsgeschützte Bereiche)
Abschirmung und Überspannungsschutz nicht nötig
wesentlich leichter als Kupfer, weniger Platzbedarf
Rohstoffe sind unbegrenzt verfügbar (vgl. Kupfer)
keine Brandauslösung durch Kurzschluss / Blitzschlag
geringere Wärmelast
hohe Abhörsicherheit

Nachteile:
• Konfektionierung aufwändig und schwierig
• Stecker als Schwachstelle (Verschmutzung/Justage)
• Gerätetechnik kostenintensiv
• Messtechnik teuer
• Biegeradius darf nicht unterschritten werden (www.SDI-Munich.de )

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