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Latenz

LATENZ-Zeit, auch bekannt als Durchgangsverzögerung.

Darunter versteht man jene Zeitdauer, die ein digitales Audiogerät benötigt um alle geforderten Funktionen zu erfüllen, d.h. wie groß die Zeitverzögerung zwischen Ein- und Ausgang des Gerätes bzw. des Gesamtsystems ist. Steigt diese Bearbeitungszeit über ein bestimmtes Maß an, so kann nicht mehr von einer "Life-Übertragung" gesprochen werden und unschöne Echo-Effekte u.ä. können entstehen.

Die gesamte Latenzzeit läßt sich grob in drei Bereiche einteilen:
a) Verzögerung aus der AD/DA Wandlung Die Wandlung zwischen Analog und Digital und wieder zurück benötigt bei Verwendung moderner Bausteine ca. 1 ms und ist damit eigentlich fast immer vernachlässigbar. Ein Problem kann jedoch entstehen, wenn diese Wandlung mehrmals hintereinander passiert! Neben dem möglichenQualitätsverlust durch die mehrmalige Wandlung kann sich bei analogem Hintereinanderschalten von digitalen Audiogeräten, z.B. digitales Mischpult -> digitaler Equalizer -> digitales Loudspeaker Management (controller) sehr wohl in Summe eine Latenzzeit ergeben, die nicht mehr vernachlässigbar ist.
DAHER: Ziel muß es sein, möglichst wenige Wandlungen zwischen Analog und Digital zu machen.
Marktrelevanz: KEIN Hersteller von professionellen digitalen Audiogeräten ist gleichzeitig Hersteller von A/D bzw. D/A Wandlern, weil diese von hochspezialisierten Herstellern wie z.B.BurrBrown entwickelt und auf dem Weltmarkt angeboten werden. Wenn nun ein davon gesprochen wird, daß ein Gerät mit den "Ur-Superschnellen Wandlern bestückt ist" ist gesundes Mißtrauen angebracht ...

b) Verzögerung durch die Signalbearbeitung Filterungen, Dynamikbearbeitung und ähnliches werden in digitalen Audiogeräten mittels komplexer Berechnungen erledigt. Nachdem die benötigten Algorithmen kein Geheimnis sondern pure Mathematik sind, sind auch hier keine riesigen Unterschiede zu erwarten, wenn die Hersteller vergleichbare Rechenkraft einsetzen. Erwartungsgemäß sind hochwertige Systeme wie z.B. die Plattform AUDIA von BIAMP SYSTEMS bevorzugt, weil hier pro Gerät 6 Stk Hochleistungs-DSPs für immense Power sorgen. Wichtig ist jedoch auch, daß die vorhandene Kapazität auch optimal genutzt wird, d.h. die vorhandene Arbeit auch optimal verteilt wird. DAHER: Nur durch perfektes Engineering lassen sich die Vorteile der modernen Hardware auch in optimale Ergebnisse umsetzen. Dafür sind mehr als nur eine Handvoll Entwickler nötig!

Marktrelevanz: Wo Rechenpower und Skalierbarkeit die wichtigsten Zutaten zum Erfolg sind, sollten Sie dem Hersteller mit der größten Erfahrung vertrauen. Wo sind die Grenzen des Systems, wie läßt sich das System skalieren; wie hoch ist die DSP-Auslastung bei einem Projekt?
c) Verzögerung durch Übertragung digitaler Audiodaten über ein Netzwerk so bestechend die Verwendung des vorhandenen LANs für die Übertragung von DigitalAudio ist,darf man nicht auf die Signalverzögerung durch Verwendung dieser Technologien vergessen. Der Industriestandard COBRANET, seit mehreren Jahren selbst in riesigen Installationen bewährt,wird permanent weiterentwickelt. Leider folgen nur sehr wenige Lizenznehmer dieser

Entwicklung und begnügen sich mit "wir können jetzt auch Cobranet!", was heißt, daß sie die einfachste Form unterstützen. BIAMP Systems ist der einzige Lizenznehmer, der ALLE Neuentwicklungen in seinen Geräten standardmäßig umsetzt und serienmäßig ausliefert. Dazu zählen HighSpeed Cobranet mit Verzögerungszeiten von ca. 1,3ms (!) sowie die Unterstützung von Half bzw. Quarter Bundles, die die Latenzzeit in größeren Systemen massiv herabsetzt. So erlaubt die AUDIA Plattform, die eigentlich starre Synchronität aller Signale zueinander
aufzubrechen, um z.B. das System nicht durch (zeitlich gesehen) "unwichtige" Signale zusätzlich auszubremsen.

DAHER: Wo mehrere Hersteller den gleichen Standard verwenden, sind Unterschiede eigentlich ausgeschlossen! Wenn es aber von diesem Standard mehrere Versionen gibt, trennt sich die Spreu vom Weizen. Nutzen Sie die kostenlosen Planungstools und probieren Sie es einfach aus.

Marktrelevanz: Da die Latenzzeit der Signalübertragung einen wesentlichen Anteil an der Gesamtverzögerung des Systems hat, ist es unerlässlich, daß das Systemdesign darauf Rücksicht nimmt und der Integrator auch die nötigen Werkzeuge zur Einflußnahme hat.
Zusammenfassung: Audiosysteme mit digitaler Signalbearbeitung bringen etliche neue Parameter ins Spiel, die für die Auswahl der richtigen Produkte in Ihren Systemen höchst relevant sind. Nur die Gesamtbetrachtung aller Faktoren ermöglicht eine qualifizierte Aussage. Ein Hersteller, der die gesamte Latenzzeit Ihrer Planung nicht auf Knopfdruck bekanntgeben kann, will es Ihnen vielleicht auch nicht verraten!

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