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Einbrennen

Einbrennen bei Plasma Displays
Was versteht man unter Einbrennen?
Jede Plasmazelle besteht aus drei Kammern, die mit einem Edelgasgemisch gefüllt sind und eine rote, grüne oder blaue Phosphorschicht besitzen. Zündet man das Edelgasgemisch, entsteht eine UV-Strahlung, die die Phosphorschicht zum Leuchten anregt. Da die Phosphorschicht nur eine bestimmte Menge an Licht emittieren kann, altert sie mit der Zeit. Wenn alle Plasmazellen gleich stark beansprucht werden, wird das gesamte Bild dunkler -
Einbrenneffekte treten nicht auf. Werden aber eine Plasmazellen übermäig beansprucht, altern diese Zellen schneller. Diese kann z.B. durch ein kontrastreiches Firmenlogo verursacht werden,das über eine längere Zeit immer an der gleichen Stelle gezeigt wird.
Wir dann ein anderer Bildinhalt an dieser Stelle gezeigt, ist das Firmenlogo immer noch zu sehen - es hat sich eingebrannt. In ganz starken Fällen ist das Firmenlogo sogar bei ausgeschaltetem Plasma Display zu sehen- Wie kann die Gefahr des Einbrennens reduziert werden?

Einstellung und Bedienung:
1. Bei neuen Plasma Displays sollte über einen Zeitraum von 200- 300 Stunden ein Weißbild gezeigt werden. Diese Maßnahme reduziert die Gefahr des späteren Einbrennens erheblich.

2. Stellen Sie Kontrast und Helligkeit auf mittlere Werte ein.Vermeiden Sie, den Kontrast auf den Maximalwert zu stellen. Ein hoher Bildkontrast provoziert gerade zu, dass sich Teile des Bildinhalts dauerhaft einbrennen.

3. Verwenden Sie einen Screensaver (auch Pixelshifter genannt).Diese Elektronik sorgt dafür, dass der Bildinhalt in regelmäigen Abständen um einige Pixel verschoben wird und so die Einbrenngefahr vermindert wird.

4. Wir das Plasma Display über einen PC angesteuert, empfiehlt sich der Einsatz eines Bildschirmschoners. Der Bildschirmschoner sollte, wenn er aktiviert ist, ein dunkles Bild zeigen. Plasma Displays mit entsprechender Elektronik schalten sich dann aus, sparen so auch Energie.

5. Bei wechselndem Umgebungslicht sollte die Kontrasteinstellungentsprechend angepasst werden. Bei geringem Umgebungslicht kann die Kontrast- und Helligkeitseinstellung reduziert werden.

Darstellung, Inhalte, Farbgebung:
1. Vermeiden Sie hohe Kontrastverhältnisse bei der Bildgestaltung, z.B. schwarze Schrift auf eiweiemszlig;im
Hintergrund.

2. Die Farbe Blau ist in Bezug auf Einbrennen unempfindlich.Wenn Sie die Bildinhalte mit Blauwerten erstellen, reduzieren Sie so die Einbrenngefahr erheblich.

3. Jeder Farbpunkt setzt sich aus drei Farbpixeln (rot, grün, blau) zusammen. Wenn die Möglichkeit besteht, die Informationsinhalte farblich wechselnd darzustellen, empfiehlt sich ein Farbwechsel zwischen den Grundfarben (invertierte Darstellung). Beispiel: Stellen Sie Ihren Inhalt für eine gewisse Zeit in blau dar. Wechseln Sie dann zu einer Mischfarbe bestehend aus Rot und Grün. Damit haben alle Zellen Gelegenheit sich zu erholen.

4. Arbeiten Sie mit diversen Inhalten - dunkle Schrift auf hellem Hintergrund und helle Schrift auf dunklem Hintergrund. Eine Beachtung der oben genannten Punkte reduziert die Einbrenngefahr erheblich. Maßnahmen falls sich doch ein Einbrenneffekt zeigt:- Stellen Sie für min. eine halbe Stunde ein Weißbild dar und anschlieend für min. eine halbe Stunde ein Blaubild. Dadurch lässt sich der Einbrenneffekt evtl. reduzieren. Sollte diese Maßnahme nicht helfen, kann das Plasma Display noch zur Darstellung von Videoinhalten genutzt werden, da bei schnell wechselnden Bildinhalten eingebrannte Stellen kaum auffallen.

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