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Null-Modem-Kabel

Fachausdrücke auf dem Gebiet "Audio-Vision" finden Sie schnell unter http://www.renox.at/fachbegriffe.php
Vor allem kurz und prägnant!

Heute:
Als Nullmodem-Kabel wird ein Kabel bezeichnet, das zwei Computer über die serielle Schnittstelle (RS-232 bzw. EIA-232) miteinander verbindet. Im Unterschied zu einem seriellen Standardkabel, das einen Computer mit einem Modem verbindet, müssen hier verschiedene Leitungen gekreuzt werden (z. B. Receive Data und Transmit Data, Pin 2 und 3 der Buchsen).
Im Bereich der Ethernet-Netzwerktechnik ist das entsprechende Bauteil das Crosskabel.

Der Name Null-Modem (engl. für kein Modem) rührt daher,dass Computer (Datenend­einrichtungen, DEE) auf lange Distanz oft über Modems miteinander verbunden werden,
die traditionellerweise jeweils über eine serielle Schnittstelle mit dem Computer verbunden sind.
Bei einer direkten Verbindung, bei der die Computer nur wenige Meter voneinander entfernt stehen, können die Modems entfallen und durch ein Nullmodemkabel ersetzt werden.

Ein Nullmodem-Kabel hat beidseitig ‚weibliche‘ (female) D-Sub-Steckverbinder.


Verwendung und Geschichte
Über eine Nullmodemverbindung, d. h. eine direkte serielle Verbindung, können die beiden beteiligten Rechner Daten austauschen, was vor allem zu Zeiten der Anfänge der Personal-Computer in den 1980er und frühen 1990er-Jahren sehr beliebt war.
Mit zwei Personal-Computern, auf denen das Betriebssystem DOS läuft, ist auf diese Weise ein Datenaustausch einfach zu bewerkstelligen.
Weit verbreitet war beispielsweise das Datenübertragungsprogramm Laplink.
Mit dem zunehmenden Aufkommen von (auch hausinternen) Computernetzwerken (sogenannte LANs) sowie neueren Schnittstellentechniken wie USB oder Firewire
wurde die schmalbandige Nullmodem-Verbindung zunehmend unattraktiv, da über diese neuen Verbindungsmöglichkeiten Daten wesentlich schneller und auch zwischen mehr als nur zwei Computern übertragen werden können.

Auch heute noch werden Nullmodem-Kabel genutzt, vorwiegend im Bereich der eingebetteten Systeme, d. h. Computersysteme, die über zu wenig Rechenleistung zur Kontrolle von Hochgeschwindigkeitscontrollern für USB oder Ethernet verfügen
oder bei denen der Einbau eines solchen Controllers zu teuer wäre, z. B. bei Anwendungen, die nur wenige Daten übertragen oder wenn die Schnittstelle nur selten benutzt wird.
Typischerweise sind das Set-Top-Boxen wie Satelliten-Receiver oder DVD-Abspielgeräte, die über eine serielle Schnittstelle zum Aktualisieren ihrer Firmware verfügen. Sofern diese Geräte mit verkleinerten bzw. vereinfachten Hauptplatinen von Computern ausgestattet sind und dementsprechend einen seriellen Anschluss mit DEE-Pinbelegung haben, benötigt man, wie zur Verbindung mit einem anderen Computer, ein Nullmodem-Kabel. (aus Wikipedia)

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